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Krämer Pferdesport

Pferdedecken

Sobald es um den Kauf einer Pferdedecke geht, kommen viele Fragen auf - Worauf muss ich beim Eindecken achten? Mit welcher Pferdedecke soll ich mein Pferd eindecken, wenn es im Offenstall steht? Welche Art Pferdedecke ist für welchen Einsatzzweck geeignet?

Um Ihnen die Antwort auf ihre Fragen bezüglich der richtigen Auswahl einer geeigneten Pferdedecke zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Punkte für den Kauf der richtigen Decke zusammengefasst. Ob Stalldecke, Outdoordecke, Thermodecke, Transport- oder Abschwitzdecke wir erklären worauf es ankommt und erläutern den richtigen Einsatz der jeweiligen Modelle.


Die richtige Passform einer Pferdedecke

Zur Ermittlung der richtigen Deckengröße, sollten sie unbedingt sorgfältig maßnehmen. Häufig wird auf Basis eines ungefähren Rückenmaßes - Pony, Warmblut, Kaltblut-Normgrößen - eingekauft. Individuelle Unterschiede im Körperbau des Pferdes bleiben leider unberücksichtigt. Auch Faktoren wie der Halsansatz und die Ausprägung der Halsmuskulatur oder des Schulteraufbaus (steil, schräg, usw.) fließen ausschlaggebend in die Bemessung der richtigen Pferdedecken-Größe mit ein. Man sollte sich nicht allein auf die angegebene Rückenlänge verlassen; insbesondere die Passform im Hals- und Schulterbereich entscheidet über Tragekomfort und Schutz vor Wundscheuern, Druckstellen und Verrutschen. Die Folgen unzulänglich passender Pferdedecken sind neben Haarbruch auch schmerzhafte Scheuerstellen sowie ausgesprochen schmerzhafte Widerristfisteln.

Neben der optimalen Passform, sollte eine Pferdedecke ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. Unsere Pferde bewegen sich auf der Weide, im Offen- oder Aktivstall sowie im Paddock den ganzen Tag - sie spielen, traben, galoppieren und wälzen sich. Auch hier gilt, besonderes Augenmerk auf den Brust- und Schulterbereich sowie den Bereich des Buggelenks zu richten. Weiterhin sollte die Pferdedecke mit verstellbaren Verschlüssen an der Brust sowie einer individuell regulierbaren Kreuz- oder auch Dreifachbegurtung ausgestattet sein.


Rassespezifische Unterschiede und Besonderheiten

Geschorene Pferde müssen in jedem Fall eingedeckt werden, um den fehlenden Kälteschutz zu kompensieren. In der Übergangszeit reicht hierfür eine ungefütterte Decke. Sobald die Außentemperatur zwischen 6-10°C liegt, sollte auf eine mit 200-250g gefütterte Decke zurückgegriffen werden. Fallen die Temperaturen unter 5°C, sollte ein geschorenes Pferd mit einer 300-400g wattierten Decke eingedeckt werden.


Es gibt einige Robustrassen, die von Natur aus ein so dickes Winterfell besitzen, dass sie nicht eingedeckt werden müssen. Zu den Robust- bzw. Nordpferden zählen die meisten Ponyrassen, sofern keine Vollblüter miteingezüchtet wurden. Südpferde besitzen ein deutlich dünneres und kürzeres Winterfell, das zwar Kälte gut abhält, aber Nässe schneller durchlässt.


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