5 Tugenden für einen besseren Umgang mit deinem Pferd

5 Tugenden für einen besseren Umgang mit deinem Pferd

Um einen guten Umgang mit deinem Pferd zu gewährleisten, gibt es von mir heute 5 kleine aber weitreichende Tipps, die sich im Alltag ganz leicht umsetzen lassen und die Beziehung zwischen dir und deinem geliebten Vierbeiner deutlich verbessern können. Jeder wünscht sich doch einen entspannten und ruhigen Stallalltag mit seinem Pferd. So schwer ist das mit den folgenden Tipps gar nicht!

1. Konsequenz

Konsequenz ist im Umgang mit Pferden sehr wichtig. Pferde brauchen die Gewissheit, dass ein bestimmtes Verhalten immer richtig oder immer falsch ist. Wir als Besitzer müssen in unserem Verhalten konsequent sein und unsere Regeln dem Pferd gegenüber immer einhalten. Nur so können wir dem Pferd Sicherheit geben und Vertrauen schaffen. Soll dein Pferd lernen brav an der Aufsteighilfe stehen zu bleiben, muss auf dieses Verhalten immer bestanden werden, auch wenn die Zeit einmal knapp sein sollte.

2. Geduld

Nur mit Geduld können wir zusammen mit unserem Partner Pferd die gesetzten Ziele mit Spaß und Freude erreichen. Versteht das Pferd nicht sofort, was von ihm erwartet wird, hilft es die Aufgabe anders zu stellen. Ungeduldig zu werden, hilft in diesem Fall nicht weiter, das Pferd versteht die Aufgabe dadurch nicht schneller oder besser. Stelle deinem Pferd die Aufgabe neu oder anders und gib ihm die Möglichkeit, diese zu lösen. Es kann helfen, Aufgaben in einzelne kleinere Aufgaben zu teilen. Hat dein Pferd gelernt brav zu stehen, wird die Aufgabe an der Aufsteighilfe leichter fallen. Trotzdem erfordert es Geduld, dein Pferd immer wieder zu ermahnen, dass es dort stehen bleiben soll.

3. Selbstreflektion

Wieso reagiert mein Pferd gerade so? Oft hat der Mensch dem Pferd unbewusst Signale gesendet, die es dazu veranlasst haben, so zu reagieren. Wer sein eigenes Verhalten reflektiert, ist in der Lage seine Körpersprache das nächste mal bewusster einzusetzen und der Situation entsprechend anzupassen. Hat das Pferd seine Aufgabe wirklich verstanden? Für das Pferd muss klar sein was es tun soll, deshalb musst du selbst möglichst genaue Hilfen und Anweisungen geben. Stellt euch also immer wieder die Frage: „Habe ich die Aufgabe richtig gestellt?“. Tritt das Pferd immer wieder von der Aufsteighilfe weg, hat es möglicherweise die Aufgabe „steh“ noch nicht richtig verinnerlicht und diese muss wiederholt werden.

4. Fairness

Eine weitere Grundlage für den guten Umgang mit Pferden ist Fairness. Zeigt dein Pferd falsches oder ungewünschtes Verhalten, muss dies konsequent aber fair ohne Wertung korrigiert werden. Tritt dein Pferd wiederholt von der Aufsteighilfe weg, hilft es nicht, unfair zu werden und dein Pferd für sein Verhalten zu bestrafen. Korrigiere das falsche Verhalten konsequent und belohne das richtige Verhalten ausgiebig.

5. Vertrauen

Jede Beziehung sollte auf Vertrauen aufbauen und diese prägen. Um das Vertrauen deines Pferdes zu gewinnen, solltest du die vorangegangenen Punkte beachten, da alle Tugenden eng zusammenhängen, aufeinander aufbauen und nicht einzeln betrachtet werden können.

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Geschrieben von Jule

Pferde sind schon immer ein fester Bestandteil in Jules Leben - seit ihrem 11. Lebensjahr (also gut 17 Jahre) reitet sie nun regelmäßig. Von der klassischen Dressur über Western hat sie ihren Weg zur Working Equitation gefunden und bildet ihren 6-jährigen Westfalen-Wallach Bruno selbst aus. Seit 2015 ist sie bei Krämer für die Pflege des Online-Shops verantwortlich. Außerdem teilt sie in unserem Blog regelmäßig interessante und hilfreiche Tipps rund um den Pferdesport mit euch!

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