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Krämer Pferdesport

Sattelunterlagen

Sattelunterlagen müssen, auch in Abhängigkeit von der jeweiligen Reitweise, einigen Ansprüchen genügen. Einem Sattel, der mit integrierter Polsterung bzw. Kissen ausgestattet ist, dienen Satteldecken , Sattelpads oder auch Schabracken als Schutz vor Schweiß und Schmutz. Da die Sattelunterlagen den Druck etwas reduzieren, sollten sie eine gewisse Material- bzw. Tragfestigkeit besitzen, damit der Sattel nicht durchdrückt. Ist das Material der Sattelunterlage zu dick, besteht die Gefahr, dass der Sattel am Widerrist zu sehr einengt, wohingegen eine zu dünne Schabracke, eher Falten wirft. Die optimale Materialdicke einer Sattelunterlage liegt zwischen 0,5 und 1,5cm.

Um die Passform des Sattels nicht nachteilig zu verändern, bspw. die Kammerweite durch zu dicke Sattelpads, sollte unter einem Sattel so wenig Material wie möglich liegen.

Der Einsatz eines Lammfellpads oder einer Sattelunterlage mit Fell-Polsterung in der Mitte, macht jedoch in der Ausbildung und wenn Muskulatur aufgebaut werden soll, Sinn.

Grundsätzlich gilt: Je weniger auf die empfindsame Rückenmuskulatur des Pferdes drückt, desto angenehmer ist es für das Pferd. Sattelunterlagen wie Gel-, Lammfell- oder Schaumpads dienen einer verbesserten Druckdämpfung und -verteilung.


Worin unterscheidet sich die Schabracke von der Satteldecke

Schabracken zählen ebenfalls zu den Sattelunterlagen, sind jedoch im Gegensatz zu Satteldecken rechteckig geschnitten und größer. Satteldecken sind meist der Sattelform entsprechend geschnitten und bieten keinen Platz für sichtbare optische Veränderungen wie Stickereien, Logos, Muster und dekorative Designelemente. Weiterhin bieten Schabracken die Option Taschen und Halterungen an der Schabracke anzubringen, was besonders zum Wanderreiten gerne genutzt wird. Die Schlaufen ermöglichen die Befestigung von Gepäck, ohne dabei am Pferderücken zu scheuern. Häufig werden auch Startnummern beim Turnier an der Schabracke befestigt, da sie das Pferd dort weniger stören als am Kopfstück. Entsprechend der klassischen Satteldecke wird die Schabracke der jeweiligen Kammerweite angepasst und mittels Schlaufen fixiert.

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